Die Sucht- und Drogenberatung im Speicherhof verzeichnete 2025 deutlich mehr Nachfrage: die Fälle stiegen von 123 (2023) über 211 (2024) auf 316. Trotz Personalengpässen konnten wir neue niedrigschwellige Angebote starten.
2025 gab es 1.760 Beratungskontakte. Mehr als die Hälfte der Ratsuchenden kam wegen Alkoholproblemen; auch Cannabis, Opioide sowie Anfragen zu Kokain, Amphetaminen und Beruhigungsmitteln nahmen zu. Positiv: mehr Angehörige suchten Hilfe — ein wichtiger Impuls für Veränderung. Neu im Angebot waren ein wöchentliches Kontaktcafé, das Gartenprojekt mit Graffiti‑Aktionen und die Möglichkeit, Sozialstunden abzuleisten; unterstützt durch Praktikant:innen und Spendenmittel in Höhe von 3.000 Euro. Gruppenarbeit im Co‑Therapeutenmodell und eine Schulung für Alltagsbegleiter:innen liefen erfolgreich und werden in diesem Jahr fortgesetzt.
